Impuls für Coaches zum "Integrativen Kognitiven Verhaltenscoaching" (IKVC)
/„Du darfst nicht alles glauben, was du denkst (...)“:
dieser Buchtitel des Berliner Komikers Kurt Krömer irritiert vermutlich viele Menschen
Coaches sollten allerdings wissend nicken
und sich an Klienten erinnern,
die sich selbst durch für sie schädliche ungesunde Überzeugungen/Glaubenssätze sabotieren bzw. blockieren.
Sich viel gedanklichen & emotionalen Stress im Leben und Folgeprobleme für inadäquates Verhalten ersparen könnten, wenn sie sich nicht unbewusst selbst durch für sie „schädliche“ Glaubenssätze lenken oder blockieren lassen.
Jedoch Obacht – es gibt DREI wichtige Dinge im Zusammenhang mit „Glaubenssatzarbeit“, um Klienten wirklich nachhaltig bei gewünschten Veränderungen zu unterstützen:
1. Es gibt keine „guten“ oder „schlechten“ Glaubenssätze!
Viele Coaches beachten nicht, dass Glaubenssätze entgegen weit verbreiteter Annahmen weder per se gut noch schlecht sind!
Eine solche Bewertung lässt sich nur durch die Ermittlung aktueller individueller Ziele vornehmen.
Glaubenssätze sind demnach entweder förderlich zur Zielerreichung (= funktional) oder hinderlich (= dysfunktional) und müssen immer im konkreten persönlichen Kontext gesehen werden.
2. Die Relevanz dysfunktionaler „Denkstile“ als unbewusste Stressverursacher
Während die (Veränderungs-)Arbeit mit einschränkenden Glaubenssätzen den meisten Coaches geläufig ist, kennen sie zumeist nicht die Konstrukte der ergänzenden sog. persönlichen „Denkstile“ die bereits Albert Ellis der Vater der klassischen Kognitiven Verhaltenstherapie als “core dysfunctional believs” identifizierte (z.B. „Punkte sammeln“ im Zusammenhang mit pauschaler Selbstwertbestimmung, “Schwarz-Weiß-Denken” oder „Katastrophen-Denken“).
Diese charakterisieren Bewältigungsstrategien mit denen, bzw. durch die wir gelernt haben unsere Umwelt und bestimmte Situationen zu betrachten, bzw. zu interpretieren und zu bewerten.
Im Coaching und dem psychotherapeutischen Ansatz der “Integrativen Kognitiven Verhaltenstherapie” (IKVT) sind in erster Linie eine Reihe typischer „dysfunktionaler“ Denkstile, d. h. irrationale, bzw. nicht angemessene Sichtweisen interessant, denn diese sind die wahren Verursacher für vielfältige Probleme. Dennoch reicht es auch nicht aus, nur diese zu verändern, denn es sind letztlich nur “kognitiven Problem-Symptome”!
3. Isolierte Arbeit mit Glaubenssätzen oder Antreibern bringt wenig – zentrale gedankliche „Problemkonzepte“ sind die wahren „Gamechanger“!
Denkstile und Glaubenssätze lassen sich wiederum zentralen Problembereichen zuordnen, von denen im Coachingbereich zwei – gewissermaßen als „Meta-Konstrukte“ - hoch relevant sind:
`Dysfunktionale Selbstwertkonzepte´ (pauschale Bestimmung des eigenen Selbstwertes durch Leistung und/oder Beliebtheit) und ´Frustrationsintoleranz Konzepte´ (absolutes Fordern von Dingen, die nicht in der eigenen Macht liegen und/oder Vermeiden lästiger Dinge, Situationen- oder Handlungen).
Erst durch diese Betrachtung, eine differenzierte Diagnostik und Bearbeitung der zentralen gedanklichen Problembereiche können belastende Themen wie negative Gefühle, gedanklicher Stress, ein ungesundes Leistungs- und Sozialverhalten oder Blockaden im Beruf und Privatleben wirklich ursächlich verstanden und in der Folge zielgerichtet nachhaltig bearbeitet werden!
Der Clou: Es werden nicht wie üblich nur einzelne dysfunktionale Glauenssätze und Denkstile identifiziert & verändert, sondern die zentralen/ primären Problem-Konzepte “deaktiviert”.
Im Ergebnis werden emotionaler Stress und seine schmerzlichen psychischen, körperlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen reduziert, bzw. ganz aufgelöst.
Die Veränderung bestimmter unerwünschter Verhaltensmuster ist dann gewissermaßen ein Folgeeffekt (wenn auch nicht ohne Aufwand umsetzbar).
Tipp: Wer als Coach tätig ist, und die Qualität seiner Coachings auf ein höheres Level heben möchte, ist herzlich eingeladen, am14./15. Mai in Berlin bei einem Seminar mit einer Legende der Therapieausbildung, dem Begründer der sog. „Integrativen Kognitiven Verhaltenstherapie“ (IKVT), Dr. H. Stavemann, teilzunehmen.
Er teilt sein Knowhow aus 40 Jahren therapeutischer Arbeit und Ausbildungspraxis als VT - Institutsleiter.
Dort werden genau diese seit Jahrzehnten in der therapeutischen Praxis bewährten Konzepte und Tools zum Erfassen und Verändern emotionaler Probleme vermittelt und an eigenen Klienten-Beispielen trainiert.
Interesse noch besser zu coachen und zugleich etwas sehr wertvolles für´s eigene Leben mitzunehmen?
Es gibt noch genau drei freie Plätze!! Info-Link im Kommentar.
Achtung: Anmeldeschluss für diese besondere Coach-Fortbildung ist der 5. Mai!





