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Beratung

Personal- und Organisationsentwicklung (PE/OE) ist eine zentrale Säule des Unternehmenserfolges: Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland sowie den wachsenden Auswirkungen der Globalisierung haben nur veränderungsfähige Unternehmen eine Zukunft. Eine strategische Personalentwicklung sorgt durch effektive Instrumente für ein zielgerichtetes Fordern und Fördern der wichtigsten „Ressource“. Das Resultat: Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sowie intensivere Wertschöpfung für den Unternehmenserfolg.

Sich dynamisch wandeln, Bewährtes zu erhalten, gute Beziehungen zu Mitarbeitern pflegen und gleichzeitig Innovationen zu ermöglichen, sind Herausforderungen, vor denen Führungskräfte heute stehen. Der operative Arbeitsalltag wird dabei immer anspruchsvoller und dynamischer, der Grad der Komplexität steigt; vor allem in Veränderungsprozessen wie Fusionen oder Umstrukturierungen.

Eine strategische, miteinander verzahnte Personal- und Organisationsentwicklung ist eine zentrale Säule des Unternehmenserfolges!

Als externer Berater unterstütze ich Unternehmen durch:

  • Konzeptionelle und praktische Begleitung von Veränderungsprozessen wie Fusionen und Umstrukturierungen

  • Implementierung von Personalentwicklungskonzepten

  • Konzeption und Moderation von verschiedenen Workshop- und Trainingsformaten


Moderation

Eine professionelle Moderation unterstützt Organisationen und Teams dabei, durch eine strukturierte und prozessorientierte Vorgehensweise verschiedenste Themen effektiv zu bearbeiten.

Moderationsmethoden sind ein bewährtes Arbeitsverfahren zur Darstellung und erfolgreichen Bearbeitung von organisatorischen Themen. Sie helfen bei der

  • Einbeziehung und Aktivierung der Mitarbeiter („Betroffene zu Beteiligten machen“)

  • Aufnahme (Sammlung, Gewichtung) und Entwicklung von Ideen und Argumenten)

  • zielorientierten Planung von Maßnahmen

  • Lösung von Problemen auf der Sach- und Beziehungsebene („Klärung“) − Bewertung von Ergebnissen

  • Ergebnisfindung

Wie auch im Trainingskontext lege ich dabei bereits in der Konzeptionsphase großen Wert auf eine ziel- und ergebnisorientierte Methodik und Didaktik, die alle Beteiligten gleichermaßen aktiv in einen Arbeitsprozess einbezieht.

Nutzen Sie meine Erfahrungen aus neunzehn Jahren Personal- und Organisationsentwicklung: Nach mehreren hundert durchgeführten Moderationen verfüge ich über ein großes Repertoire verschiedener Moderationsformate und –techniken sowie eine ausgewiesene Expertise im souveränen Umgang mit bestehenden Teams sowie Klein – und Großgruppen.

Als Moderator:

  • plane ich gemeinsam mit dem Auftraggeber die Ziele, Inhalte, Methoden und strukturiere den Ablauf

  • initiiere durch eine geeignete Methodik und Didaktik ein positives Klima sowie eine konstruktive Arbeitsatmosphäre - insbesondere bei "heiklen” Themen, bzw. widersprüchlichen Teilnehmerinteressen

  • vertrete ich die Interessen der Teilnehmer, d.h., ich bin neutral und doch ergebnisorientiert

  • bewerte und beurteile nicht, sondern frage zielführend nach

  • ordne Argumente unter Einbeziehung der Teilnehmer

  • fasse zusammen

  • visualisiere Kernaussagen und/oder zentrale Fragestellungen

  • kläre Verständnisfragen und Meinungsunterschiede

  • erkennt und entschärft Konflikte

  • motiviere die Teilnehmer durch aktive Fragetechniken

  • steuere den Prozess und sorge für das Entstehen verwertbarer Ergebnisse und einer Dokumentation

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Training

Mit gezielten Trainings für Fach- und Führungskräfte lässt sich die Performance und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens nachhaltig verbessern. Ziel eines guten Trainings ist es, den Teilnehmern Raum für Lernprozesse zu ermöglichen. Sie dabei zu unterstützen, eigene Einstellungen und Stärken zu erkennen, Fähigkeiten bewusster einzusetzen, Stärken aus zu bauen und an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Dabei profitiert der Einzelne ebenso von einem Training wie das Unternehmen als Ganzes. Nach neunzehn Jahren durchgängig im Spitzenbereich extern evaluierter Trainings mit unterschiedlichsten Gruppen umfasst mein Trainingsangebot ein breites Spektrum aus den Bereichen:

  • Führung/ Führungskräfteentwicklung

  • Professionelle Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden

  • Selbstmanagement

Meine langjährige Erfahrung mit mehreren Tausend Teilnehmern unterschiedlichster Branchen, eine zeitgemäße interaktive Methodik und Didaktik, die Vermittlung bewährter Modelle und Techniken sowie eine inspirierende und motivierende Sprache und energievolle Moderation garantieren Lernprozesse, die unterhaltsam sind und nachhaltig wirken!

Themen für Inhouse-Seminare (deutsch/englisch):

  • Die Rolle(n) als Führungskraft und ihre erfolgreiche Umsetzung in der „VUKA – Arbeitswelt“

  • Professionelle Gesprächsführung für Mitarbeiter - und Kundengespräche

  • Smart Selling statt Hard Selling - Kunden nachhaltig überzeugen & gewinnen

  • Wertschätzende Führung und Kommunikation

  • Gesundheitsfördernde Führung: Auf sich und Mitarbeitende achten

  • Changemanagement: Veränderungen im eigenen Bereich erfolgreich gestalten

  • Die Führungskraft als Coach: Chancen und Grenzen

  • Professionelles Feedback geben und nehmen – zentrales Handwerkszeug für Führungskräfte

  • Souveräner Umgang mit Einwänden, Kritik und Angriffen

  • Konstruktiver Umgang mit Konflikten

  • Erfolgreich präsentieren und Vorträge halten

  • Professionelle Leitung von Besprechungen – effektive Moderationstechniken für die Praxis

  • Zeit-Management - Mehr Zeit für das Wesentliche

  • Work - Life - Balance: Mehr als nur "Burn Out"-Prophylaxe!

  • Stressimmunisierung und Resilienz

  • Selbstmanagement – der Schlüssel zum beruflichen und privaten Erfolg

  • "Führungswerkstatt"- anspruchsvolle Fälle in/aus der eigenen Führungspraxis und der professionelle Umgang damit

  • “Let´s go Cooking” - Führung & Teambuilding im Kochstudio

Um den Lerntransfer der Teilnehmer zu erhöhen, setze ich bei ausgewählten Themen von meinem Kooperationspartner der Offstandards GmbH entwickelte E-Learning Module sowie digitale Kursräume vor- , bzw. zwischen einzelnen Trainingsmodulen ein.

Sämtliche Themen können international, auch als Impulsvorträge im Rahmen von internen/externen Veranstaltungen, gebucht werden.

Bei größeren Trainingszyklen, deren Umfang und/oder Themen ich nicht alleine abdecken kann, arbeite ich langjährig mit sehr erfahrenen Kollegen aus meinem Netzwerk zusammen.


Coaching

Der Mensch im Mittelpunkt: Coaching bedeutet professionelle lösungsorientierte  Prozessberatung für den beruflichen und privaten Bereich. Entweder zur Zielfindung, Leistungssteigerung, Problemlösung oder zur persönlichen Weiterentwicklung - und versteht sich als pragmatische Hilfe zur Selbsthilfe.Pro

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KOGNITIVE VERHALTENSTHERAPIE

Häufig bietet der klassische Coaching-Rahmen von maximal sechs-acht Sitzungen nicht genug Zeit, um tiefergehende mentale Probleme die sich durch unangemessene kognitive, emotionale, körperliche und Verhaltenssymptome zeigen, zu bearbeiten. Hier empfiehlt sich eine explizit problemorientierte therapeutische Bearbeitung über einen längeren Zeitraum.
Ziel einer professionellen strukturierten therapeutischen Bearbeitung ist es, emotionale Probleme und daraus resultierende Verhaltensauffälligkeiten oder -defizite und deren Konsequenzen in mehreren Arbeitsphasen zu beseitigen und wieder den Weg in einen persönlich ausgeglichenen, leistungsfähigen und konfliktarmen Alltag zu finden.

Ich arbeite als staatlich geprüfter Heilpraktiker (HPG) und ausgebildeter Therapeut auf der Basis eigener professioneller Ausbildungen mit verschiedenen, ausschließlich seriösen Therapiemethoden, insbesondere der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Diese stellt ein besonders effektives und wissenschaftlich gut untersuchtes Therapieverfahren dar. Sie gilt als die modernste und wirksamste Form der Verhaltenstherapie und setzt auf drei Ebenen am Zusammenspiel von Denken, Fühlen und Handeln an. Neben der KVT kommen nach Bedarf weitere Ansätze wie die Sokratische Gesprächsführung, Transaktionsanalyse, die Existenzanalyse nach Frankl, die Sokratische Gesprächsführung sowie konstruktivistische und humanistische Ansätze (Watzlawick, Rogers, Rosenberg, Schulz v. Thun) zum Einsatz.

Wie im Coaching profitieren auch meine Therapie-Klienten von einer laufenden Qualitätssicherung durch regelmäßige Fortbildung, Supervision und Intervision. Meine therapeutische Arbeit orientiert sich ausgehend von einer umfangreichen mehrjährigen Ausbildung zum Therapeuten für Kognitive Verhaltenstherapie (IVT Hamburg), an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT).

Im Rahmen eines unverbindlichen Vorgespräches wird das jeweilige Thema identifiziert, diagnostisch eingeordnet und ein transparenter Überblick über einen möglichen Behandlungsplan sowie Modalitäten (Dauer, Privathonorar oder mögliche Kassenabrechnung) gegeben.

Worum geht es bei der Kognitiven Verhaltenstherapie?

Die heutige Kognitive Verhaltenstherapie der sogannten “3. (Entwicklungs-)Welle” zielt darauf ab, emotionale Probleme und darauf beruhende Verhaltensauffälligkeiten oder -defizite und deren belastende Konsequenzen zu beseitigen. Ein emotionales Problem liegt dann vor, wenn jemand in bestimmten Situationen, bei bestimmten Personen, Entscheidungen oder Dingen unter unangemessen starken, belastenden Gefühlen wie Ärger, Wut, Angst, Panik, Verzweiflung, Deprimiertheit oder Scham leidet.

 

Kognitive Verhaltenstherapie auch für psychisch gesunde Menschen?

Zwar zielt die Kognitive Verhaltenstherapie primär auf die nachhaltige Behandlung psychischer Erkrankungen, doch zeigt es sich in der Praxis, dass häufig auch psychisch gesunde Menschen bis zu einem gewissen Maße an ähnlichen Problemen leiden. Als Maßstab zur Bearbeitung gilt dabei vor allem der subjektive Leidensdruck im beruflichen und privaten Alltag.
Leider sind psychische Erkrankungen gerade im beruflichen Kontext häufig immer noch mit einem Stigma behaftet, dabei entwickeln faktisch vier von fünf Menschen einmal im Leben eine psychische Erkrankung, bzw. durchleben entsprechende Krisen.

Die Schwerpunktthemen meiner therapeutischen Praxis in Berlin Charlottenburg sind:

  • Umgang mit belastenden Veränderungen im beruflichen/privaten Kontext

  • Abbauen von Selbstzweifeln und Unsicherheit

  • Konstruktiver Umgang mit negativen Gefühlen wie Ärger, Frustration, Trauer

  • Bewältigung von akuten emotionalen Krisensituationen

  • Auflösen innerer Ambivalenzen und Blockaden

  • Lampenfieber bei Vorträgen und Auftritten

  • "Aufschieberitis"/ Prokrastination

  • "Burn Out" - Vermeidung und Resilienz-Aufbau

  • Stressimmunisierung

  • Leiden an Einsamkeit

 

Der Wirk-Ansatz der Kognitiven Verhaltenstherapie:

Die Gefühle im Mittelpunkt: Unsere Gefühle werden durch die Art und Weise unseres bewussten oder unbewussten Denkens und Einschätzens, durch unsere verinnerlichten oder spontanen Werturteile gesteuert. Je extremer dabei die Einschätzung, bzw. Bewertung einer Situation, Person oder Sache ausfällt, umso stärker ist das daraus hervorgehende Gefühl.
Wir Menschen werden nicht durch die Dinge beunruhigt, sondern durch die Ansichten, die wir darüber haben. Sogenannte Kognitive Interventionsmethoden helfen, ungünstige, irrationale - letztlich krankmachende - Denkkonzepte aufzudecken, um sie durch zielführendere und angemessene zu ersetzen.

Im Mittelpunkt steht das (Wieder-)Erkennen, Überprüfen und ggf. Verändern von verinnerlichten Wertmaßstäben, Normen und häufig ablaufenden zirkulären Gedanken, da diese meist für das Entstehen emotionaler Probleme verantwortlich sind. Nach der Veränderung krankmachender Normen lernen meine Klienten, diese mit Hilfe strukturierter Arbeits- und Übungsprogramme in Alltagssituationen aktiv umzusetzen, um die theoretischen Erkenntnisse durch neue Erfahrungen auch glauben zu lernen und auf der Verhaltensebene umzusetzen.

Die Kognitive Verhaltenstherapie versteht Erkrankungen wie Depression, Zwänge, Ängste, Süchte etc. lediglich als Symptom - der Behandlungsansatz zielt daher auf das den Symptomen zugrunde liegende ursächliche Problem. Werden die - oft nicht bewussten - eigentlichen Probleme erkannt und zielgerichtet und strukturiert bearbeitet, verschwinden die belastenden Symptome sowie begleitende Kompensationsmechanismen auf der Verhaltensebene.

 

Wie verläuft ein Therapieprozess?

Absolut ziel- und ergebnisorientiert - und vor allem strukturiert. Bearbeitet werden aktuelle Aspekte des eigenen beruflichen und privaten Alltags. Es geht also nicht darum, langwierig problematische Aspekte aus der Kindheit zu “suchen” und zu thematisieren oder gar eine “Schuldfrage”, bzw. Schuldzuweisung zu stellen.

1. Schritt

Professionelle Identifikation und Einordnung des persönlichen Problems im Hinblick auf kognitive-, emotionale- und Verhaltenssymptome sowie (zumeist unbewusste) dahinter liegende Ursachen, die das eigentliche Problem darstellen. In der Praxis zeigen sich vor allem Selbstwertprobleme, Aufschieberitis (Prokrastination), Ärgerstörungen aufgrund von mangelnder Frustrationstoleranz und existenzielle Probleme als zentrale Themen.

2. Schritt
Vermittlung des zentralen Modells zur Emotionsentstehung und –steuerung: Hier geht es darum zu erkennen, was Emotionen sind, wie sie entstehen und worin der Zusammenhang zwischen Gedanken, Gefühlen, Körperreaktionen und Verhaltensweisen besteht. Der wichtigste Punkt ist die - ja eigentlich recht banale - Erkenntnis, dass wir für unsere Gefühle letztlich selbst verantwortlich sind und direkten Einfluss auf unser emotionales Erleben haben. Hier liegt auch der Hebel - oder etwas pathetischer formuliert - der Schlüssel zum Glück: Wir sind nicht getrieben von äußeren Umständen oder abhängig von anderen, sondern können unser Seelenheil selber beeinflussen und in die Hand nehmen!

3. Schritt
Erfassen bewusster und Rekonstruktion unbewusster eigener vor allem “ungesunder” Konzepte und Denkstile. Hier geht es um die Reflexion des eigenen Denkens, da dieses eine enorme Bedeutung für die Entstehung unserer Gefühle hat. Eine Erkenntnis, die nicht wirklich neu ist, sondern bereits von antiken Philosophen wie Sokrates und Epiktet aufgezeigt wurde.

4. Schritt
Prüfen identifizierter Konzepte auf Angemessenheit und Funktionalität: Anhand von
verschiedenen Kriterien werden die eigenen Gedanken zunächst gemeinsam, dann selbstständig auf Sinnhaftigkeit und Konsequenzen “abgeklopft”, bzw. gecheckt.

5. Schritt
Erstellen neuer, funktionaler Denkkonzepte: Hier geht es darum, herauszufinden, was im Hinblick auf die eigenen Ziele günstigere, bzw. funktionalere Gedanken/Glaubenssätze sind.

6. Schritt
Training und „neurologische Bahnung“ neuer kognitiv-emotionaler Muster in
Theorie und Alltag: Eigentlich mehr eine Phase, denn ein “Schritt” - und letztlich die zentrale Herausforderung. Es gilt nun, zunächst theoretisch, dann imaginativ und schließlich in der beruflichen und/oder privaten Realität, neue, für uns “gesündere” Konzepte zu trainieren. Um nachhaltige Veränderungen zu erzielen braucht es letztlich Zeit, Disziplin und Ausdauer für einen (inneren) Lernprozess, der die eigenen Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster reflektiert.


Was braucht es von Klientenseite für eine erfolgreiche Therapie?

Auf den Punkt gebracht: Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Selbstreflexion eigener Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster, die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Ferner ausreichend Motivation zur Veränderung, Übernahme von Selbstverantwortung sowie die aktive Beteiligung am Prozess durch Reflexion durchgeführter Sitzungen und dem Erledigen von “Hausarbeiten”.

 Was sind „Dysfunktionale Denkstile“?

Persönliche Denkstile charakterisieren Bewältigungsstrategien mit denen, bzw. durch die wir gelernt haben unsere Umwelt und bestimmte Situationen zu betrachten, bzw. zu interpretieren und zu bewerten.

„Dysfunktionale“ Denkstile bezeichnen irrationale, bzw. nicht angemessene Sichtweisen - dies weniger auf eine (nicht vorhandene) „objektive Wahrheit“ als auf Ziele und Grundsätze des eigenen Lebenskonzeptes abzielend.

Bewusste oder unbewusste dysfunktionale Konzepte sind in der Regel verantwortlich für emotionale Turbulenzen, soziale Konflikte und psychische Probleme. Daher setzt die Kognitive Verhaltenstherapie an deren Bearbeitung sowie den damit zusammenhängenden Emotionen an. Wünschenswerte Veränderungen auf der Verhaltensebene ergeben sich dann fast zwangsläufig. Krank machendes „neurotisches“ Leiden lässt sich dabei auf (lediglich) drei zugrundeliegende Problembereiche zurückführen:

1.
Selbstwertprobleme aufgrund problematischer Selbstwertkonzepte (die in der Regel auf Selbstwert-Erhöhung durch Leistung und/oder Beliebtheit, bzw. Anerkennung basieren)

2.
Frustrationsintoleranz-Probleme
Entweder in Form von überzogenen Forderungen an andere Menschen, bzw. das Leben (häufig durch rigide innere Normen, bzw. Glaubenssätze hervorgerufen). Werden diese Forderungen von anderen oder “dem Leben” nicht erfüllt, entwickelt der/die Betreffende häufig eine Ärgerstörung.
oder
das Vermeiden von sinnvollen/zielführenden Handlungen aus “Unlust”/ Bequemlichkeit - trotz Bewusstsein über mittel- und langfristig negative Konsequenzen (Symptomatik: Prokrastination/ “Aufschieberitis”)

3.
Existenzielle Probleme (indirekte Todesängste, bzw. generelle Angst in Bezug auf die eigene Endlichkeit).