Der Mensch im Mittelpunkt

Coaching bedeutet professionelle lösungsorientierte psychologische Prozessberatung. Entweder zur Zielfindung, Leistungssteigerung, Problemlösung oder zur persönlichen Weiterentwicklung - und versteht sich als pragmatische Hilfe zur Selbsthilfe.

Als umfassend ausgebildeter und verbandszertifizierter Seniorcoach (Qualitätsstandards des Deutschen Coachingverbandes e.V.) unterstütze ich seit 2004 meine Klienten engagiert und professionell sowohl im beruflichen, als auch im privaten Bereich. 

Durch intensive Gespräche und effektive Übungen aus verschiedenen psychologischen Ansätzen erhalten meine Coaching - Kunden mehr Klarheit bei ihren Zielsetzungen, agieren erfolgreicher sowie souveräner und verbessern ihre Lebensqualität.

Meine Arbeit ist nicht nur durch ein breites Spektrum wirkungsvoller, seriöser Methoden, Konzepte und Techniken gekennzeichnet, sondern vor allem durch eine konsequente ziel- und ergebnisorientierte Vorgehensweise. Schnelle, effiziente Unterstützung, Empathie, Respekt und Humor sind die charakteristischen Merkmale meiner Coachings.

Im Rahmen eines unverbindlichen Vorgespräches wird das persönliche Thema identifiziert, eingeordnet und ein Überblick über einen möglichen Coaching-Fahrplan (Inhalte, Methoden) sowie Modalitäten gegeben.

 

Typische Coachingthemen und -anlässe:

Die Themen und Anliegen meiner Klienten sind vielfältig und stammen sowohl aus dem beruflichen als auch privaten Kontext. Typische Coachingthemen und -Anlässe sind z. B.:

  • Persönliche Motivations-, Werte- und Sinnklärung

  • Berufliche (Neu-) Orientierung und Karriereplanung

  • Reflektieren und entwickeln von persönlichen Lebenszielen

  • Umgang mit belastenden Veränderungen im beruflichen/privaten Kontext

  • Selbstdarstellung/ Selbstmarketing

  • Individuelle Bewerbungsstrategien

  • Strategische und operative Führungsarbeit auf verschiedenen Führungsebenen

  • Entwicklung und Ausbau von agilen Führungskompetenzen

  • Onboarding für Top-Executives: Die ersten 100 Tage im Business

  • Changemanagement/Organisationsentwicklung

  • Ausbau/Erweiterung von sozialen- und kommunikativen Kompetenzen

  • Effektives Zeit- und Selbstmanagement

  • Stärkung von Selbstbewusstsein und Authentizität

  • Entscheidungsfindung für berufliche und private Fragestellungen

  • Persönlichkeitsentwicklung: Agiles Mindset für die „VUKA – Welt“

  • Konstruktiver Umgang mit negativen Gefühlen wie Ärger, Frustration

  • Bewältigung von akuten emotionalen Krisensituationen

  • Auflösen innerer Ambivalenzen und Blockaden (z.B. beim Thema “Akquisition/Vertrieb”)

  • Lampenfieber bei Vorträgen und Auftritten

  • "Aufschieberitis"/ Prokrastination

  • "Burn Out" und Resilienz

  • Work-Life-Balance

  • Stressimmunisierung

  • Teamführung und Teamentwicklung

 

Coaching - Häufige Fragen

 Prozess

1. Was ist Coaching?

Coaching ist eine professionelle Dienstleistung, die mittlerweile nicht mehr nur Führungs- oder Fachkräfte und Manager sondern auch viele Privatpersonen und Teams nutzen. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Selbstreflexion sowie die Erweiterung der eigenen Handlungskompetenzen.

Während im sogenannten Business Coaching (siehe Wikipedia) beruflich relevante Themen behandelt werden, geht es beim Life- bzw. Personal Coaching überwiegend um Themen, die das private Leben betreffen. Häufig zeigt sich allerdings in der Praxis, dass diese Trennung eher analytischer Natur ist, denn die Denkkonzepte und -Stile sowie Überzeugungen die wir im Laufe unserer Sozialisation entwickelt haben, wirken natürlich in beide Sphären hinein und beeinflussen Gedanken, Gefühle sowie das eigene Verhalten.

Die Begriff Coaching und Coach (m/f) sind rechtlich nicht geschützt oder berufsständisch gesichert, es besteht mittlerweile eine inflationäre Verwendung des Coachingbegriffs mit teilweise unseriösen und fragwürdigen methodischen Ansätzen selbsternannter Fachleute. Daher empfiehlt es sich, einen Coach zu suchen, dessen Qualifizierung von einem unabhängigen Berufs- oder Fachverband attestiert wird.

 

2. Was bringt Coaching und warum wirkt es?

Coaching ist mittlerweile ein etabliertes Instrument der Personalentwicklung und wird zunehmend nach wissenschaftlichen, evidenzbasierten Kriterien untersucht, um die Wirksamkeit aufzuzeigen sowie vorhandene Methoden weiter zu entwickeln.

Im strukturierten Dialog zwischen Coach und Klient entsteht auf der Basis einer kurzfristigen vertrauensvollen Beziehung sowie gezielten Anwendung von Coachingmodellen und -Techniken etwas ganz Besonderes: Es werden Reflexions- und (Selbst-) Erfahrungsräume eröffnet, Klärungsprozesse initiiert und individuelle Ressourcen gestärkt. Dies fördert die Fähigkeit der Klienten zur Selbstorganisation im Berufs- und Arbeitsleben und kann Menschen in Veränderungsprozessen, bei der Gestaltung ihrer persönlichen Entwicklung, ihrer sozialen Rollen, ihrer Kooperationsbeziehungen sowie bei der Bewältigung ihrer Entscheidungs- und Handlungsanforderungen im Arbeitsleben effektiv unterstützen.

 

3. Für wen und warum ist Coaching sinnvoll?

Coaching richtet sich an einzelne Personen und Personengruppen (Teams), die einen besonderen Bedarf zur Bearbeitung primär beruflich bedingter Fragestellungen wie psychische Belastungen am Arbeitsplatz, zur sozialen Unterstützung im Umgang mit Vorgesetzten, Mitarbeitern, Kollegen, Kunden und zum Selbstmanagement haben.

Angesichts zunehmender Komplexität, Dynamik, Widersprüchlichkeiten und Unsicherheiten in der heutigen Arbeitswelt sind insbesondere Führungskräfte in immer stärkerem Maße auf eine reflektierte und eigenständige Handlungskompetenz angewiesen. Daher profitieren gerade Führungskräfte und Menschen in Leistungs- oder Spitzenpositionen in der Regel sehr von einem Coaching Prozess.

 

4. Warum sollte man Coaching nutzen?

Das Arbeitsleben ist heute zunehmend charakterisiert durch eine gestiegene Erwartung an intrapersonellen Kompetenzen wie Eigenständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Eigenverantwortung, Empathie sowie die Fähigkeit zur kognitiv-emotionalen Selbstregulation des Einzelnen. Zugleich sind die Bereitschaft und Fähigkeit zur interpersonellen, kooperativen Interaktion und effizienten konstruktiven Kommunikation unter den Bedingungen eines sich unablässig verändernden Arbeitsumfeldes notwendige Kompetenzen im Arbeitsprozess.

Vor diesem Hintergrund stärkt und fördert ein Coaching die arbeitsbezogene (Selbst-) Reflexionsfähigkeit, die Orientierungs- und Entscheidungsfähigkeit sowie die Handlungskompetenz der sogenannten Coachees.

Coaching unterstützt zudem die Resilienz - also psychische Widerstandskraft - der Coachees und ihre Fähigkeit zu (selbst-) verantwortlichem Handeln insbesondere in Situationen individueller, organisationaler und gesellschaftlicher Veränderung. Coaching stärkt und fördert individuelle Entwicklungs- und Bildungsprozesse - auch im Sinne eines „lebenslangen Lernens“.

 

5. Wann sollte man ein Coaching nehmen?

Es gibt diverse Anlässe einen Coach zu beauftragen, so z. B.:

  • Gewünschte Verbesserung der Management- und Führungskompetenzen sowie der sozialen Kompetenzen (Beziehungs- und kommunikative Kompetenzen)

  • Unterstützung bei latenten und eskalierenden Konflikten

  • Reflexion und Optimierung des Verhaltens in anspruchsvollen und konfliktträchtigen Situationen im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden

  • Neueinstieg in komplexe Organisationsstrukturen

  • Übernahme von neuen beruflichen Rollen sowie die entsprechende Vorbereitung auf neue Aufgaben und Situationen

  • Umgang mit divergierenden Selbstbild- und Fremdbild Einschätzungen bei Feedbackprozessen

  • Abbau von Leistungs-, Kreativitäts- und Motivationsblockaden

  • Verbesserung der individuellen Arbeitsqualität sowie Work-Life-Balance

  • Lösen von (Sinn-) Krisen

  • Überprüfung und Entwicklung einer Lebensziel- und Karriereplanung

  • Teamentwicklung

 

6. Wie funktioniert ein Coachinggespräch und wie läuft Coaching ab?

Die Grundlage ist ein dialogischer Arbeitsprozess zwischen Coach und Coachee/Klient, dem eine gute Beziehung als Arbeitsbündnis zugrunde liegt. Coaching ist vertraulich und findet in einem geschützten Rahmen auf Augenhöhe statt.

  • Coaching findet in der Regel als strukturierter, methodengeleiteter und zeitlich begrenzter Prozess statt.

  • Die Coachingziele und -themen werden durch den Klienten bestimmt und zu Beginn zwischen Coach und Klient verbindlich vereinbart. Trotz der Zielorientierung bleibt der Coachingprozess ergebnisoffen, d. h. in der Verantwortung des Klienten.

  • Im Unterschied zur reinen Fachberatung versteht sich Coaching als eine Form der reflexiven Beratung, in der die sogenannten Ressourcen des Klienten erschlossen werden und dieser zur selbstständigen Aufgabenbewältigung befähigt wird („Hilfe zur Selbsthilfe“).

  • Coaching setzt daher neben einer „reflexiven Persönlichkeit“ und der Fähigkeit zum Perspektivwechsel auch Veränderungsmotivation sowie die Bereitschaft zur aktiven Beteiligung des Klienten voraus – auch dann, wenn die Beratungsleistung durch Dritte (insbesondere durch den Arbeitgeber) finanziert wird.

  • Coaching ist durch eine Theorie- und Methodenvielfalt gekennzeichnet, um das komplexe Gegenstandsfeld erfassen und bearbeiten zu können. Die verwendeten Theorien und Methoden entstammen vorwiegend den Sozial- und Geisteswissenschaften vor allem der Psychologie, Pädagogik und Philosophie.

  • Coaching basiert auf einem Dienstleistungsvertrag, in dem Zielsetzung und Rahmenbedingungen der Auftragserfüllung (wie Ort, Zeitrahmen, Vorgehen, Evaluation, Honorarabsprachen, Verschwiegenheit etc.) geregelt sind.

 

7. Aus wie vielen Phasen besteht ein Coachingprozess?

coachingprozess-cohnsulting-coaching-berlin

Der Coachingprozess besteht üblicherweise aus vier Phasen:

  1. Kennenlernenphase: Im Erstgespräch lernen sich Coach und Coachee kennen und klären die Ausgangssituation, Themen und Erwartungen. Häufig beginnt hier bereits der Einstieg in einen Arbeitsprozess mit dem Sichten und Sortieren der Erwartungen und (häufig noch vagen) Zielsetzungen.

  2. Klärungsphase: Im zweiten Termin wird das Vorgehen abgesprochen und ein formaler Vertrag geschlossen. Zudem werden die Spielregeln (Verantwortlichkeiten und Formalien) festgelegt und die Ziele definiert und beschlossen.

  3. Veränderungsphase: In den Folgeterminen wird der Klient begleitet (im Gespräch oder mitunter in der Organisation). Interventionen in Form professioneller Gesprächsführung und Übungen stärken Bewusstsein und Verantwortung, bestätigen oder verändern bestehende Sichtweisen und Einstellungen des Klienten. Zumeist werden ergänzend Aufgaben zwischen den Terminen vereinbart, die die Selbstreflexion und Eigenverantwortung im Hinblick auf die erwünschte Zielerreichung fördern.

  4. Abschlußphase: Im Abschlusstermin wird das Coaching evaluiert, d. h. im Rückblick die werden die am Anfang bestimmten Ziele mit dem subjektiven Ist-Stand abgeglichen.

8. Wie finde ich einen guten und vertrauenswürdigen Coach?

Meine Empfehlung lautet, sich ausschließlich von einem verbandszertifizierten Coach unterstützen zu lassen, der eine umfangreiche Coachingausbildung (mindestens 150-200 Stunden) durchlaufen hat sowie auch weiterhin ergänzende Fortbildungen und Supervisionen absolviert. Dies erhöht neben einem Mindestalter von ca. 40 Jahren sowie mindestens dreißig Klienten pro Jahr die Wahrscheinlichkeit für eine professionelle persönliche und fachlich-methodische Reife. Darüber hinaus gilt als wesentlicher Faktor die beiderseitige „persönliche Chemie“: Es muss zwischen Ihnen „passen“, d. h. Sie sollten den Eindruck haben, dass Sie sich im Rahmen der (in der Regel 3 – 8 Termine) öffnen und mit diesem Menschen intensiv arbeiten möchten.

 

9. Wie erkenne ich einen guten Coach - Was sind die Qualitätskriterien?

  • Der Coach ist einem humanistischen Menschenbild verpflichtet und begegnet dem Klienten mit Wertschätzung und Respekt. Er hat ein demokratisch-pluralistisches Gesellschaftsverständnis und achtet die gesellschaftlichen und religiösen Deutungskonzepte des Klienten. Dies impliziert auch die Relativität eines „Wahrheitskonzeptes“ von Seiten des Coaches.

  • Der Coach distanziert sich öffentlich von allen Lehren oder ideologisch gefärbten, sektenhaft ausgerichteten oder manipulativen und dogmatischen Bildungsangeboten.

  • Die Angaben über Ausbildung, Titel und Erfahrungen des Coaches müssen den Tatsachen entsprechen und eindeutig formuliert sein, um irreführende Schlussfolgerungen auszuschließen.

  • Der Coach informiert darüber hinaus über seine Vorgehensweise und bietet eine realistische Einschätzung der zu erwartenden Erfolge und Auswirkungen seines Coachings.

  • Der Coach verpflichtet sich zur Verschwiegenheit und zur aktiven Sicherung der ihm anvertrauten Informationen. Die Schweigepflicht gilt in dem zu Beginn der Beratungsbeziehung vereinbarten Umfang auch ggf. gegenüber der beauftragenden Organisation, die das Coaching finanziert. Ein Missbrauch der Datenschutzverpflichtung liegt vor, wenn der Coach persönliche Vorteile aus diesen Informationen zieht. Die Weitergabe von Informationen ist nur mit ausdrücklichem Einverständnis des Klienten statthaft.

 

10. Wofür steht „zertifizierter Coach“?

Der Terminus „Zertifizierung“ ist differenziert zu betrachten. Erst einmal bedeutet er, dass jemand eine entsprechende Ausbildung absolviert hat und über ein bestimmtes Maß an Fach-, Methoden-, und Prozesskompetenz verfügt, um als Coach tätig zu sein.

Darüber hinaus - und dies ist aus meiner Sicht für Interessenten die empfehlenswertere Variante – meint es, das eine unabhängige Institution – idealerweise ein Fachverband wie der Deutsche Coachingverband (DCV) u. a. (vgl. „Round Table“) mit entsprechenden Qualitätskriterien die persönliche und fachliche Reife als Coach attestieren. Dass Coaching-Ausbildungsanbieter ihren Absolventen per se (und aus monetärem Interesse) eine Zertifizierung nach erfolgreichem Abschluss erteilen, hat demzufolge nur eine sehr bedingte Aussagekraft über die Qualität und Kompetenz des Zertifikatinhabers.

Der Deutsche Coachingverband hat zur Professionalisierung des Berufsbildes 2017 ein praxisorientiertes Kompetenzmodell entwickelt und eingeführt, um ein standardisiertes, für Coaches und Kunden transparentes Prüfverfahren für die Zertifizierung von Coaches (Zertifikate: DCV-Coach, DCV-Seniorcoach, DCV-Lehrcoach) anbieten zu können. Das Modell beschreibt ergänzend zur abgefragten Berufspraxis im Feld, die Bewertungskriterien, die bei der Vergabe der DCV-Zertifikate angewendet werden. Vier Bereiche werden dabei geprüft: Fach-, Beziehungs-, Prozess- und Selbstkompetenz. Für die Beurteilung der einzelnen Kompetenzen reicht der Coach Arbeitsunterlagen ein und durchläuft teilstandardisierte Interviews, Live-Coachings sowie Feedback-Gespräche.

Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass die auf dem DCV-Kompetenzmodell basierenden DCV-Zertifikate hochwertige Gütesiegel für professionelle Coaches in Deutschland bilden: Coaches weisen damit ihre Fertigkeiten, ihre Professionalität und Integrität nach, während Unternehmen und Privatklienten Orientierung und Sicherheit bei der Suche nach dem passenden Coach gewinnen.

 

11. Was ist der „Roundtable der Coachingverbände“ ?

Der Roundtable der Coachingverbände ist eine Interessengemeinschaft aus Expertinnen und Experten unabhängiger Berufs- und Fachverbände. Er engagiert sich seit 2005 für die Positionierung von Coaching als professionelle Form reflexiver Beratung in der modernen Arbeits- und Berufswelt, die sich von der Expertenberatung abgrenzt. Der Roundtable der Coachingverbände repräsentiert über 9.500 Anbietende im Coaching, die nach professionellen und transparenten Verfahren anerkannt sind.

Im Roundtable der Coachingverbände sind folgende Verbände vertreten:

 

12. Wie werden Coaches ausgebildet?

Die für die Ausübung des Coachings erforderlichen Kompetenzen werden in aller Regel im Rahmen einer berufsbegleitenden Weiterbildung bei privaten/kommerziellen Anbietern oder in einem berufsbegleitenden Studium erworben. Studiengänge sollten unabhängig zertifiziert sein.

Die Zertifizierung von Qualifizierungen (auch die von Personen) muss einheitlichen und branchenweit geltenden Regeln folgen, durch Organe der Vereinigung der professionellen Selbstorganisation erfolgen und zugleich branchenunabhängig anerkannt sein. Im Falle von Studiengängen folgt die Akkreditierung den Regularien der auf gesetzlicher Grundlage tätigen „Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland – Akkreditierungsrat“.

Der Roundtable der Coachingverbände empfiehlt, dass der zeitliche Umfang für eine Basisqualizierung 150 Präsenzstunden zu je 60 Minuten in Anwesenheit von qualifiziertem Lehrpersonal nicht unterschreitet. Lehr- und Lernformen, die dem Transfer von Theorie und Praxis dienen, sind hierbei nicht eingerechnet, ebenso kommen Zeiten des Selbststudiums oder des Lernens in kollegialen Systemen hinzu. Die Mengengerüste für akkreditierte Studiengänge unterliegen den in diesem Bereich gültigen Anforderungen und werden in der Regel nach Maßgabe des European Credit and Accumulation Transfer System (ECTS) erstellt.

 

13. Was unterscheidet Coaching von Psychotherapie?

Ziel einer Psychotherapie ist die Heilung, bzw. die Linderung einer professionell diagnostizierten psychischen Erkrankung. Sie zielt auf tiefergehende psychologische Probleme und Konflikte sowie auf die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, welche die gesamte Lebensgestaltung (Denken, Fühlen und Handeln) wesentlich beeinträchtigen.

Der ärztliche oder psychologische Psychotherapeut oder staatlich anerkannte Heilpraktiker verfügt über die für diese Aufgabe erforderliche diagnostische und therapeutische Expertise sowie die erforderliche Approbation, bzw. Heilerlaubnis.

Auch wenn seriöses Coaching zu einem Großteil psychotherapeutische Ansätze und (Interventions-)Methoden sowie -techniken nutzt, so stellt es weder eine psychotherapeutische Behandlung dar, noch ersetzt es diese. Dies ist auch dann nicht der Fall, wenn Personen, die Coaching anbieten, über eine entsprechende Qualifikation als ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut, bzw. Heilpraktiker für Psychotherapie verfügen.

 

14. Wie unterscheidet sich Coaching von Weiterbildungen, bzw. Trainings?

Auch wenn Coaching mittlerweile ein etabliertes Instrument der Personalentwicklung geworden ist, so hat es anders als Seminare nicht die Bereitstellung und Vermittlung von vertieftem Expertenwissen zum Ziel. Coaching baut eher auf der Expertise des Coaches zur Gestaltung und Steuerung von Reflexions- und Selbstreflexionsprozessen beruflichen Handelns bei den Klienten auf und fördert im Ergebnis entsprechende Kompetenzen.

Ziel einer Weiterbildung in Form von Seminaren ist im Gegensatz zum Coaching vor allem der Erwerb von berufsbezogenem Wissen und Kompetenzen. Hierbei kommen verschiedene Lernverfahren zum Einsatz, der Abschluss einer Weiterbildung wird auf unterschiedliche Art und Weise dokumentiert und anerkannt. Die Verbesserung und Stärkung der fachlichen Kompetenzen von Menschen im Arbeits- und Berufsleben stehen im Vordergrund. Selbst wenn Coaching im weiteren Sinne „bildet“, ersetzt es also keine Weiterbildungsmaßnahme.

Auch wenn – insbesondere Führungskräftetrainings – in den letzten zwanzig Jahren zunehmend Coachingmethoden und Modelle zur Reflexion und Entwicklung der eigenen Person beinhalten, so dienen sie doch eher dem gezielten Auf- und Ausbau bestimmter idealtypischer Kompetenzen und Verhaltensweisen. Coaching kann zwar mitunter ebenso einzelne Trainingsübungen wie die Simulation eines Bewerbungs- oder anspruchsvollen Mitarbeitergespräches beinhalten, ist jedoch generell nicht als exklusives „Individualtraining“ zu verstehen.

 

15. Wie unterscheiden sich Supervision und Coaching?

Abgrenzungen des Coachings zum Supervisionsmodell vorzunehmen ist schwierig. Die beiden Begriffe und Ansätze sind teilweise deckungsgleich, bzw. arbeiten teils mit identischen Methoden. Coaching ist im Wesentlichen eine neuere Form der Einzelsupervision für Menschen im Wirtschaftskontext, insbesondere Führungspositionen. Es geht um Reflexions-, Aktivierungs- und Veränderungsansätze auf unterschiedlichen Tiefenniveaus, die das Weiterlernen ermöglichen, die Persönlichkeit fördern und vor allem das berufliche Handeln stärken sollen. Auch die klare Zielorientierung von Coaching - im Gegensatz zur weit offeneren Supervision im psycho-sozialen Bereich - auf Basis eingegrenzter und operationalisierbarer Auftragsvorgaben, unterscheidet Coaching von Supervision.

 

16. Wie viel Zeit erfordert Coaching?

Coaching findet in mehreren Sitzungen statt und ist zeitlich begrenzt, auch wenn es mitunter durchaus über einen längeren Zeitraum von einem halben – bis einem Jahr stattfinden kann. Ziel eines guten Coachs ist es, sich möglichst schnell überflüssig zu machen. Daher sollte ein Coaching Prozess auch zeitlich terminiert sein.

Es gibt keine Regel die besagt, wie viele Stunden man benötigt um bestimmte Themen zu bearbeiten, eine Krise zu bewältigen oder ein Problem zu lösen. Wie viele Stunden Sie in Anspruch nehmen, hängt von vielen persönlichen Variablen ab. Es gibt Fälle wo drei bis fünf Beratungsstunden reichen um den Einstieg in eine neue berufliche Position zu reflektieren, Krisenintervention zu leisten, einen Konflikt zu lösen oder ein Motivationsproblem zu klären. Bei komplexeren und tieferen Problemen, wo es um die Veränderung von Einstellungen und Verhaltensmustern und deren Umsetzung in den eigenen Alltag geht, kann es durchaus zwischen zehn und zwanzig Sitzungen dauern.

Hierbei ist es dann zumeist sinnvoll einen ein- zweiwöchentlichen Rhythmus einzuhalten um in der Zwischenzeit die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen, das Ganze „sacken zu lassen“ und die besprochene Inhalte und Übungen im Alltagsleben weiter zu entwickeln und anzuwenden.

 

17. Was kostet ein Coaching in Berlin?

Die Honorare für Coaching hängen stark davon ab, wer zu welchem Anlass und von wem gecoacht wird. Laut einer der ältesten und anerkanntesten Umfragen („Coaching-Umfrage“ des Kölner Büros für Coaching und Organisationsberatung von J. Middendorf) lag 2017 der durchschnittliche Stundensatz für professionelle Coachings bei 184 Euro. Institutionelle Einrichtungen haben in der Regel höhere Sätze als freiberufliche Coaches. Die meisten der auf eigene Rechnung agierenden gut ausgebildeten und verbandszertifizierten Coaches (Altersdurchschnitt Anfang 50) bewegen sich im Korridor zwischen 100 und 200 Euro Stundensatz und differenzieren zwischen Privat- und Firmenkunden.

Generell ist zu bedenken, dass selbst auf den ersten Blick hoch erscheinende Preise für ein Coaching sich auf lange Sicht in den allermeisten Fällen auszahlen. Frühzeitig Probleme und Fragestellungen mit einem professionellen Coach zu bearbeiten ist eine gute Strategie, um langfristig Energie, Nerven und Geld zu sparen.

Bei der Entscheidung einen Coach zu bezahlen oder nicht, sollten Sie sich die Frage einmal andersherum stellen: „Was würde mich mein Problem in 10 Jahren kosten, würde ich das Coaching jetzt nicht machen?“ Hierbei sind natürlich nicht nur finanzielle Aspekte sondern auch Zufriedenheit im Job, körperliche Gesundheit und seelisches Wohlbefinden mit einzubeziehen.

 

18. Welche Methoden werden im Coaching verwendet?

Im professionellen Coaching werden in der Regel ausschließlich seriöse psychologische Methoden angewandt, die sich langjährig im therapeutischen Bereich sowie der Erwachsenenbildung bewährt haben. Der Deutsche Coachingverband e.V. (DCV) hat folgenden Methodenkanon für seine Zertifizierungsrichtlinien erstellt:

  • Kognitive Verhaltenstherapie

  • Rational-Emotive Therapie (nach A. Ellis)

  • Transaktionsanalyse (nach E. Berne)

  • Gestalttherapie/-beratung (nach F. Perls)

  • Gesprächstherapie/-beratung (nach C. Rogers)

  • Neurolinguistisches Programmieren (NLP)

  • Systemische Aufstellungen ( nach M. Varga von Kibéd/Insa Sparrer)

  • Lösungsorientierte Therapie/Beratung (nach S. DeShazer)

  • Systemische Therapie/Beratung

  • Hypnotherapie (nach M. Erickson)

  • Psychodrama (nach J. Moreno)

  • Provokative Therapie/Beratung (nach F. Farelly)

  • Logotherapie (nach V. Frankl)

  • EMDR / Wingwave

 

19. Wo findet das Einzel- und Team Coaching in Berlin statt?

Einzelcoaching sollte in einem ruhigen und neutralen Rahmen extern stattfinden, d. h. idealerweise in den dafür vorgesehenen ansprechend und funktional gestalteten Coachingräumen einer Coachingpraxis.

Meine Coachingräume befinden sich in Berlin-Charlottenburg, drei Gehminuten vom U-Bhf. Theodor-Heuß-Platz entfernt und umfassen geschmackvoll und praktisch designte Räume für Einzel- sowie Teamsitzungen.
Auf Wunsch sind auch Online-Coaching-Sitzungen möglich; insbesondere für Klienten, die sich beruflich nicht, bzw. selten in Berlin befinden.

 

20. Was kann ich Ihnen als zertifizierter Coach in Berlin bieten?

Als zertifizierter Seniorcoach und Mitglied des Deutschen Coachingverbandes e.V. (DCV) stehe ich für die hohen ethischen und fachlichen Anforderungen eines der drei führenden Coachingverbände Deutschlands sowie für Qualität, Transparenz und Integrität in der Weiterbildung.

Darüber hinaus biete ich Ihnen umfassende theoretische und praktische Erfahrungen aus mittlerweile zwanzig Jahren im Feld der beruflichen Erwachsenenbildung:

  • Management- und Kommunikationstrainer für mittelständische Firmen, internationale Konzerne sowie Bundes-, Landes- und Stadtverwaltungen

  • Moderator für Workshops der Personal- und Organisationsentwicklung,

  • Teamentwickler/Teamcoach

  • Coachingpraxis seit 2004, seit 2008 durch den Deutschen Coachingverband zertifiziert (Seniorstatus seit 2015)

  • Psychologische Kompetenz als ausgebildeter Therapeut für Kognitive Verhaltenstherapie (mehrjährige Ausbildung am renommierten Institut für Verhaltenstherapie, Hamburg) – die effektivste und modernste Form der Psychotherapie

  • Staatliche Zulassung als Heilpraktiker für Psychotherapie

  • Beauftragter des Vorstandes des Deutschen Coachingverbandes e.V. (DCV) für die Beratung von Unternehmen, Organisationen und Institutionen (2011-2018)

Mein Credo lautet in Anlehnung an Franz Kafka: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“! Als kompetenter Dienstleister besteht meine Mission darin, für und mit dem Auftraggeber nachhaltige Lösungen zu entwickeln, unternehmerische Ziele und menschliche „Ressourcen“ im Blick zu haben, Zusammenhänge zu sehen und nachhaltige Impulse zu setzen. Dies erfolgreich und mit Freude in unterschiedlichen, miteinander oft verzahnten Rollen seit 1999 als Berater für Personal- und Organisationsentwicklung, als Managementtrainer, Moderator und seit 2004 als Coach, später ergänzend als Kognitiver Verhaltenstherapeut.